


Egoismus - Einsamkeit - Gefühlsarmut - Konkurrenzkampf - Machtkampf - zunehmende
Depressionen - Eigennutz - Gedankenlosigkeit - Verständnislosigkeit - Gleichgültigkeit - Unmenschlichkeit - Zerstörung - Angst - Mutlosigkeit - Druck - Frustration - Verzweiflung - Isolation
...
... dies sind Worte, die zu unserem Alltag, in unsere Welt gehören und
immer öfter benutzt werden. Aber was ist mit den positiven Gegenstücken?
Gibt es die überhaupt noch?
Sie fragen sich sicher, warum Ihnen diese Frage ausgerechnet auf dieser Homepage gestellt wird. Was hat das mit Singen und Atmen - mit Kunst zu tun?
Sehr viel sogar, denn: Die Musik gibt uns die große Chance Grenzen zwischen Menschen verschiedener Herkunft, zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise und Auffassungen und zwischen Menschen in verschiedenen Lebenssituationen zu überspringen, Brücken zu schlagen und damit Einsamkeit und Verständnislosigkeit zu überwinden.
Singen ist ein Urbedürfnis des Menschen und verbindet uns alle. Jedes Kind liebt es zu singen oder zu summen. Leider unterdrücken viele erwachsene Menschen den natürlichen Drang der musikalischen Lautäußerung, weil ihnen das als unpassend oder peinlich erscheint. Dabei ist es nur die Angst Gefühle nach außen zu zeigen und angreifbar zu sein. Der Mensch besteht aber nun einmal aus einem kognitiven und einem emotionalen Teil! Er kann dem nicht entfliehen.
Musik schlägt Brücken: Sie kann gleichermaßen wirken auf den aktiven Musiker wie auch auf den Hörer und ermöglicht so die Auseinandersetzung mit sich selbst und dem Gegenüber.
Darum steht der Mensch beim Musizieren im Mittelpunkt. Der Sänger oder Musiker gibt ein Stück von sich ab und empfängt vom Zuhörer die Antwort auf sein Signal.
Emotionen werden freigesetzt.
Dabei haben die Künstler zweierlei große Verantwortungen
zu tragen:
Erstens die Verantwortung gegenüber der Kunst und dem Komponisten oder
Schriftsteller; wir müssen versuchen die Werke so zu verstehen, wie ihr
jeweiliger Schöpfer sie gemeint hat und gleichzeitig sie so darbieten,
wie wir sie empfinden. Der Künstler muß sich selbst und dem Werk
gegenüber ehrlich bleiben!
Zweitens die Verantwortung gegenüber dem Zuhörer oder Zuschauer,
der sich einläßt auf die Darbietung und das, was der Künstler
ausstrahlt, für sich in Anspruch nehmen will und wird. Der Künstler
kann den Zuhörer manipulieren, indem er eine verzerrte Interpretation
eines Werkes darstellt und damit den Zuhörer und den Schöpfer
des Werkes hintergeht. Der Künstler muß immer bereit sein,
sich selbst und seine Arbeit kritisch zu hinterfragen
und zu versuchen
seine Authentizität für keinen Preis aufzugeben.
Singen macht Sinn: